Piazza

6. August 2012 | Von | Kategorie: Denkspiele, Mathespiele

Bei diesem spannenden Brettspiel können die zwei bis vier Spieler endlich einmal alleine ohne Mama und Papa einkaufen gehen. Die Einkäufer ab vier Jahren bekommen Geld und Einkaufszettel und schon kann es losgehen…

Auf dem Spielbrett ist ein Einkaufsladen zu sehen, der vier gesunde Lebensmittel vertreibt: Äpfel, Paprika, Mais und Fisch. Jedes dieser Nahrungsmittel gibt es je einmal im Wert von ein, zwei, drei oder vier Euro irgendwo im Supermarkt. Alle Kinder starten mit ihrem Einkaufskorb mit vier Geldmünzen, die ebenfalls die Werte eins bis vier haben. Nun wird reihum gespielt. Wer dran ist, darf würfeln und anschließend seine Figur die entsprechende Anzahl an Feldern in eine beliebige Richtung vorwärts bewegen. Da derjenige gewinnt, der am schnellsten alle vier Dinge gekauft und in seinen Korb gebracht hat, muss gut überlegt werden, an welchem Regal man stehen bleibt. Denn wer unbedacht nach dem nächstbesten Lebensmittel greift, der muss unter Umständen ans andere Ende des Ladens laufen, um das zu seinem Geldstück passende Gemüse oder Obst zu bekommen.

Mit dem Spiel Piazza von Britta Lampertsdörfer wird das Zahlen- und Mengenverständnis sowie das strategische Denken gefördert. Schon zu Beginn des Spiels sollten sich die Spieler im Einkaufsladen gut umsehen, um zu sehen, wo sie welches Produkt zu welchem Preis kaufen können. Desweiteren müssen sie überlegen, für welche Sorte von Fisch oder Apfel sie sich entscheiden, um möglichst keine weiten Strecken zurücklegen zu müssen und schnell alle Artikel im Einkaufskorb zu haben.

Variante:
Bei dem Spiel startet jeder mit denselben Voraussetzungen: Alle Spieler haben denselben Ausgangspunkt, die gleichen Waren auf dem Einkaufszettel und auch die zur Verfügung stehenden Geldstücke zeigen die gleichen Werte. Über den Sieg entscheidet der gewählte Weg und die gewürfelten Zahlen. Um das Spiel abwechslungsreicher und die Herausforderung größer zu gestalten, können die Geldchips auch einmal zufällig auf die Spieler verteilt werden. Natürlich kann es dabei passieren, dass ein Kind einen weiteren Weg laufen muss als die anderen. Doch mit ein wenig Würfelglück und einer gut durchdachten Einkaufstour kann auch dieses Kind den Sieg davontragen.

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