Klack!

1. August 2012 | Von | Kategorie: Farbspiele, Mathespiele, Reaktionsspiele, Wahrnehmungsspiele

Bei Klack! können sich zwei bis sechs Spieler  als Turmbauer betätigen. Gleichzeitig arbeiten alle Kinder ab vier Jahren an ihrem Turm mit dem Ziel, die meisten Steine aufeinander gestapelt zu haben, wenn das Spiel zu Ende ist.

In dem Spiel enthalten sind magnetische Steine, auf denen unterschiedliche Symbole in verschiedenen Farben abgebildet sind, sowie ein Farb- und ein Symbolwürfel. Die Magnetscheiben werden in der Spielmitte verteilt, so dass jeder Mitspieler diese gut erreichen kann. Dann würfelt ein Spieler mit beiden Würfeln und schon geht die blitzschnelle Suche nach den passenden Steinen los. Alle Spieler schnappen sich die Steine, die das gewürfelte Symbol in der gewürfelten Farbe zeigen und klacken sie aneinander. Dabei darf selbstverständlich nur mit einer Hand gearbeitet werden! Sind keine dem Wurf entsprechenden Steine mehr in der Mitte, würfelt der nächste Spieler. Zeigt ein Würfel eine weiße Seite, dann wird dieser Würfel gar nicht beachtet; werden beide weißen Würfelseiten gewürfelt, dann muss weder auf Farbe noch auf Symbol geachtet werden. Die Spieler greifen einfach so schnell sie können nach allen Scheiben. Das Spiel endet, wenn es keine Scheiben mehr gibt zum Stapeln und der Spieler mit dem höchsten Turm gewinnt.

Das actionreiche Spiel von Haim Shafir verlangt von den Kindern eine rasche Auffassungsgabe. Ihre Reaktion sowie ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist gefragt. Das Erkennen und Zuordnen von Farben ist ebenso wichtig wie das Formenverständnis.

Variante:
Das Spiel ist schon für relativ junge Spieler entwickelt. Da es u.U. am Anfang dennoch etwas schwierig für manche ist, wenn so viele Hände durcheinander greifen, gibt es die Möglichkeit, das Spiel zu vereinfachen und erst einmal nur auf das Erkennen von Farben und Formen Wert zu legen. Wer an der Reihe ist, würfelt und sucht sich danach einen passenden Stein für seinen Turm. Sollte es keinen passenden Stein mehr geben, dann geht der Spieler leider leer aus.
Um die Schnelligkeit zu fördern und die Möglichkeit zu geben, mehr als nur eine zu Scheibe zu bekommen, aber das Chaos gering zu halten, kann mit einer Sanduhr mit einer Laufzeit von z.B. 30 Sekunden gearbeitet werden. Das Kind, das gewürfelt hat, darf so lange nach den Scheiben greifen, bis die Sanduhr abgelaufen ist.

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