Allgemeinwissen für Kinder

4. November 2012 | Von | Kategorie: Reaktionsspiele, Wissensspiele

Bei diesem Quizspiel können zwei bis sechs Spieler ihr Grundwissen unter Beweis stellen oder ihr Allgemeinwissen noch erweitern. Mit mehreren Hinweisen müssen die Kinder ab sechs Jahren das Lösungswort erraten.

Die Spieler wählen sich eine Farbe, nehmen sich die entsprechende Figur und setzen sie auf das Startfeld ihres Farbparcours. Ziel ist es, als erstes seinen Parcours in Form eines Fragezeichens zu meistern und auf dem Zielfeld anzukommen. Entweder gibt es einen Nicht-Spieler, der als Tippgeber fungiert oder der Tippgeber wechselt reihum. Wer die Tipps und Hinweise gibt, zieht eine Karte und würfelt. Die gewürfelte Zahl bestimmt, welche fünf Hinweise nacheinander gegeben werden. Die übrigen Mitspieler versuchen herauszufinden, um welches Tier, welchen Gegenstand oder welche Person es sich handelt. Zuerst wird nur der erste Hinweis vorgelesen; kommt keiner auf die Lösung, folgt der zweite; dann kommt der dritte, usw. Sobald ein Kind meint den Begriff zu wissen, darf es auf die Quietschtröte schlagen und die Lösung sagen. War sie richtig, darf es ein Feld vorwärtsgehen; war die Lösung falsch, dann muss das Kind mit seiner Figur ein Feld zurück. So wird gespielt, bis das erste Kind mit seiner Figur die Mitte des Spielplanes erreicht hat. Dieses Kind gewinnt das Spiel.

Das Spiel „Allgemeinwissen für Kinder“ fördert, wie der Titel schon sagt, das Allgemeinwissen. Doch neben der Wissensvermittlung  geht es natürlich auch um Konzentration und Geschwindigkeit, denn unter Umständen wissen mehrere Spieler gleichzeitig, welcher Begriff gesucht wird.

Variante:
Selbstverständlich kann das Spiel auch mit 5-jährigen Kindern gespielt werden, vielleicht auch schon mit 4-jährigen. Allerdings müssen in dem Fall wahrscheinlich Begriffe vorab ausgewählt werden und es sollte ein Erwachsener dabei sein, der die Hinweise gibt und die Kinder ermuntert, nicht aufzugeben, sondern weiter nachzudenken. Es macht außerdem Sinn, bei jüngeren Kindern das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und die Kinder nacheinander raten zu lassen, eventuell mit einer Sanduhr als Timer.
Eine weitere Variante ist möglich, um das Ziel schneller zu erreichen, denn für manche Kinder ist es schwierig, sich eine dreiviertel Stunde lang zu konzentrieren. Allerdings setzt diese Variante voraus, dass die Kinder im selben Alter sind und alle ungefähr denselben Wissensstand haben. Je nachdem, wie schnell ein Kind den Begriff erraten kann, um so mehr Felder darf es nach dem Nennen der richtigen Lösung vorwärts gehen. Wer mit einem Hinweis schon die Lösung nennen kann, darf fünf Felder vorrücken; wer nach dem zweiten Tipp den richtigen Begriff weiß, rückt vier Felder nach vorne; usw.

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